Ledger vs Trezor 2026: Welcher Hardware Wallet ist besser?
Hardware Wallets sind die sicherste Methode, um Kryptowährungen aufzubewahren — und Ledger und Trezor sind die beiden unangefochtenen Marktführer. Doch welcher ist besser? Über 80 % aller Krypto-Diebstähle passieren, weil Coins auf unsicheren Online-Plattformen oder Software Wallets lagen — ein Hardware Wallet eliminiert dieses Risiko nahezu vollständig. In diesem ausführlichen Vergleich analysieren wir Sicherheit, Bedienung, Preis-Leistung und Coin-Unterstützung beider Hersteller. Ob du Einsteiger bist oder erfahrener Hodler: Nach diesem Guide weißt du genau, welcher Wallet zu dir passt.
Ledger vs Trezor: Quick-Vergleich auf einen Blick
Bevor wir ins Detail gehen, hier die wichtigsten Unterschiede zwischen den beliebtesten Modellen — dem Ledger Nano X und dem Trezor Model T — in einer übersichtlichen Vergleichstabelle. Beide Geräte sind in unserer Hardware Wallet Übersicht ausführlich getestet.
| Kriterium | Ledger Nano X | Trezor Model T |
|---|---|---|
| Preis | ~149 € | ~219 € |
| Coins unterstützt | 5.500+ | 1.800+ |
| Display | 128×64 px OLED | 240×240 px Farb-Touchscreen |
| Bluetooth | ✅ Ja | ❌ Nein |
| Open Source | ⚠️ Teilweise (App open, Firmware closed) | ✅ Vollständig |
| Sicherheitschip | Secure Element (CC EAL5+) | Standard-Mikrocontroller |
| Companion App | Ledger Live (Desktop + Mobile) | Trezor Suite (Desktop + Web) |
| Backup-Methode | 24-Wort Seed Phrase (BIP-39) | 24-Wort Seed + Shamir Backup |
| USB-Anschluss | USB-C | USB-C |
| Akku | ✅ Eingebaut (8h Laufzeit) | ❌ Kein Akku |
| Hersteller-Sitz | Paris, Frankreich | Prag, Tschechien |
🎯 Tipp
Ledger Nano X im Detail
Der Ledger Nano X ist das Flaggschiff-Modell des französischen Herstellers Ledger und seit seiner Einführung 2019 der meistverkaufte Hardware Wallet weltweit. Mit über 6 Millionen verkauften Einheiten (über alle Ledger-Modelle hinweg) hat sich das Unternehmen als klarer Marktführer etabliert. Einen ausführlichen Einzeltest findest du in unserem Ledger Nano X Review.
Secure Element Chip (CC EAL5+)
Das Herzstück des Ledger Nano X ist der Secure Element Chip mit CC EAL5+ Zertifizierung. Dieser Chip-Typ wird auch in Reisepässen, Kreditkarten und Personalausweisen eingesetzt — er ist darauf ausgelegt, physischen Angriffen standzuhalten. Selbst wenn jemand dein Gerät in die Hände bekommt, kann er die privaten Schlüssel nicht aus dem Chip extrahieren. Das unterscheidet Ledger fundamental von Trezor, das auf einen Standard-Mikrocontroller setzt. Der Secure Element generiert und speichert alle privaten Schlüssel in einer isolierten Umgebung — sie verlassen niemals den Chip.
Bluetooth & Ledger Live App
Ein großer Vorteil des Nano X gegenüber dem Trezor: Bluetooth-Konnektivität. Du kannst dein Wallet kabellos mit deinem Smartphone verbinden und Transaktionen über die Ledger Live App durchführen — perfekt für unterwegs. Die Bluetooth-Verbindung ist verschlüsselt und überträgt keine sensiblen Daten wie private Schlüssel. Skeptiker können Bluetooth in den Einstellungen deaktivieren und ausschließlich USB-C nutzen. Die Ledger Live App ist sowohl für Desktop (Windows, macOS, Linux) als auch für Mobile (iOS, Android) verfügbar und bietet neben dem Portfolio-Überblick auch integriertes Staking, Coin-Kauf und Swap-Funktionen.
5.500+ unterstützte Coins
Der Ledger Nano X unterstützt über 5.500 Kryptowährungen und Tokens — das ist die breiteste Abdeckung aller Hardware Wallets auf dem Markt. Neben den großen Coins wie Bitcoin, Ethereum, Solana und Cardano werden auch tausende ERC-20 und BEP-20 Tokens unterstützt. Für DeFi-Nutzer ist Ledger besonders interessant: Über Ledger Live kannst du direkt mit DeFi-Protokollen wie Aave und Lido interagieren — dein Hardware Wallet wird damit zum sicheren Tor in die DeFi-Welt.
Stärken und Schwächen des Ledger Nano X
✅ Stärken
- Secure Element Chip (CC EAL5+) — höchste Hardware-Sicherheit
- Bluetooth für mobile Nutzung
- 5.500+ unterstützte Coins — größte Auswahl
- Ledger Live mit integriertem Staking, Swap & Kauf
- Eingebauter Akku (ca. 8 Stunden)
- Kompaktes Design, robust verarbeitet
- Große Community und breite Drittanbieter-Unterstützung
❌ Schwächen
- Firmware nicht vollständig Open Source
- Kleines OLED-Display (128×64 px) — schwer ablesbar
- Bedienung über 2 kleine Tasten — weniger intuitiv
- Datenleck 2020 (E-Mail-Adressen, keine Coins betroffen)
- Kontroverse um optionalen Recovery Service (Ledger Recover)
- Preis höher als günstigste Alternativen
Fazit Ledger Nano X: Der Ledger Nano X ist der vielseitigste Hardware Wallet auf dem Markt. Die Kombination aus Secure Element Chip, Bluetooth-Konnektivität und der riesigen Coin-Auswahl macht ihn zur ersten Wahl für Nutzer, die Mobilität und maximale Kompatibilität schätzen. Die geschlossene Firmware bleibt der größte Kritikpunkt.
🔒 Ledger Nano X beim Hersteller kaufen →Trezor Model T im Detail
Der Trezor Model T ist das Premium-Modell des tschechischen Unternehmens SatoshiLabs — den Erfindern des Hardware Wallets. Trezor brachte 2014 mit dem Trezor One den weltweit ersten Hardware Wallet auf den Markt und hat damit die gesamte Branche begründet. Das Model T, eingeführt 2018, setzt auf vollständige Transparenz durch Open-Source-Firmware und einen intuitiven Farb-Touchscreen. Mehr Details findest du in unserem Trezor Test und Erfahrungsbericht.
Open-Source-Firmware: Vollständige Transparenz
Der größte philosophische Unterschied zwischen Trezor und Ledger: Trezors gesamte Firmware ist vollständig Open Source und auf GitHub für jedermann einsehbar. Das bedeutet: Sicherheitsforscher, Entwickler und die Community können den Code unabhängig überprüfen und verifizieren, dass keine Hintertüren existieren. Dieser transparente Ansatz folgt dem Kerckhoffs-Prinzip der Kryptographie — ein System sollte auch dann sicher sein, wenn alles außer dem Schlüssel öffentlich bekannt ist. Für viele Krypto-Puristen und Cypherpunks ist vollständige Open Source ein absolutes Muss und der Hauptgrund, warum sie Trezor bevorzugen.
Farb-Touchscreen für intuitive Bedienung
Im Gegensatz zum Ledger Nano X mit seinen zwei kleinen Tasten bietet der Trezor Model T einen 240×240 Pixel Farb-Touchscreen. Transaktionsdetails wie Empfängeradresse und Betrag werden übersichtlich auf dem Display angezeigt und direkt auf dem Gerät bestätigt. Die PIN-Eingabe erfolgt ebenfalls über den Touchscreen — das verhindert Keylogger-Angriffe, da die Position der Zahlen bei jeder Eingabe randomisiert wird. Auch die Seed Phrase wird direkt auf dem Gerät eingegeben, niemals auf dem Computer. Das macht die Bedienung des Trezor Model T besonders nutzerfreundlich und sicher zugleich.
Shamir Backup (SLIP-0039): Fortschrittliche Seed-Sicherung
Ein einzigartiges Feature des Trezor Model T ist Shamir Backup. Statt einer einzelnen 24-Wort Seed Phrase — die bei Verlust oder Diebstahl ein Totalverlust-Risiko birgt — teilt Shamir Backup dein Seed in mehrere unabhängige Shares auf. Du bestimmst selbst die Konfiguration: z.B. 3 von 5 Shares, 2 von 3 Shares oder andere Kombinationen. Jeder einzelne Share ist für sich genommen nutzlos. Erst die definierte Mindestanzahl zusammen ermöglicht die Wiederherstellung. So kannst du Shares an verschiedenen physischen Orten aufbewahren — im Banksafe, bei Vertrauenspersonen oder an anderen sicheren Standorten. Dieses Feature bietet kein anderer Hardware Wallet in dieser Form.
Stärken und Schwächen des Trezor Model T
✅ Stärken
- Vollständig Open-Source Firmware — maximale Transparenz
- Farb-Touchscreen für intuitive Bedienung
- Shamir Backup — fortschrittlichste Backup-Methode
- PIN-Eingabe direkt auf dem Gerät (Keylogger-sicher)
- Bitcoin-Only Firmware verfügbar
- Trezor Suite mit Tor-Integration und Coin-Kontrolle
- Erfinder des Hardware Wallets — längste Erfolgshistorie
❌ Schwächen
- Kein Secure Element Chip — theoretisch anfälliger für physische Angriffe
- Kein Bluetooth — nur USB-Verbindung
- Weniger Coins unterstützt (1.800+ vs 5.500+)
- Höherer Preis (~219 €) als der Ledger Nano X
- Keine native Mobile-App
- Größer und weniger portabel als der Nano X
Fazit Trezor Model T: Der Trezor Model T ist der transparenteste und philosophisch überzeugendste Hardware Wallet auf dem Markt. Open-Source-Firmware, Shamir Backup und der intuitive Touchscreen machen ihn zur Top-Wahl für sicherheitsbewusste Nutzer, die Wert auf Vertrauen durch Verifizierbarkeit legen. Das Fehlen von Bluetooth und die geringere Coin-Abdeckung sind die Hauptnachteile.
🔒 Trezor Model T beim Hersteller kaufen →Sicherheitsvergleich: Ledger vs Trezor
Sicherheit ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines Hardware Wallets. Ledger und Trezor verfolgen dabei fundamental unterschiedliche Philosophien — beide mit guten Argumenten. Die zentrale Frage lautet: Secure Element oder Open Source?
Secure Element vs. Open-Source-Philosophie
Ledger argumentiert, dass nur ein zertifizierter Secure Element Chip echten Schutz gegen physische Angriffe bietet. Der CC EAL5+ zertifizierte Chip ist gegen Side-Channel-Attacken, Fault-Injection und andere Hardware-Angriffe gehärtet. Der Nachteil: Der Chip-Hersteller (STMicroelectronics) veröffentlicht den Quellcode nicht, weshalb die Community Ledger vertrauen muss. Trezor kontert: Ein quelloffenes System, das von tausenden Experten geprüft werden kann, ist langfristig sicherer als ein geschlossenes System, bei dem man dem Hersteller blind vertrauen muss. SatoshiLabs hat bewusst auf einen Secure Element verzichtet, weil kein offener Secure Element Chip verfügbar war, der ihren Open-Source-Standards entsprach. Beide Ansätze haben Berechtigung — die Wahl hängt von deiner persönlichen Sicherheitsphilosophie ab.
Bekannte Sicherheitsvorfälle
Ledger: Im Juli 2020 wurde die E-Commerce-Datenbank von Ledger gehackt — betroffen waren E-Mail-Adressen, Namen und teilweise Anschriften von ca. 272.000 Kunden. Wichtig: Es wurden keine Coins gestohlen und keine Wallets kompromittiert. Der Vorfall betraf ausschließlich die Kundendatenbank des Online-Shops. In der Folge wurden betroffene Kunden Ziel von Phishing-Angriffen. Ledger hat seine Sicherheitsinfrastruktur seitdem grundlegend überarbeitet.
Trezor: Das Sicherheitsunternehmen Kraken Security Labs demonstrierte 2020, dass der Trezor-Seed über einen physischen Angriff (Voltage Glitching) innerhalb von etwa 15 Minuten extrahiert werden kann, sofern der Angreifer physischen Zugriff auf das Gerät hat. Trezor reagierte mit dem Hinweis, dass eine starke Passphrase diesen Angriff vollständig neutralisiert. Zudem wurde der Trezor Safe 3 mit einem Secure Element nachgerüstet.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Firmware-Update-Prozess
Beide Hersteller veröffentlichen regelmäßig Firmware-Updates. Bei Ledger werden Updates über Ledger Live eingespielt — ein Prozess, der ca. 5 Minuten dauert. Bei Trezor erfolgen Updates über die Trezor Suite. Der entscheidende Unterschied: Da Trezors Firmware Open Source ist, können Sicherheitsforscher jedes Update vor der Installation prüfen. Bei Ledger vertraust du darauf, dass die geschlossene Firmware keine unerwünschten Änderungen enthält. Beide Hersteller nutzen Code-Signing, sodass nur signierte Firmware auf den Geräten installiert werden kann.
Supply Chain Security
Manipulierte Hardware Wallets sind ein reales Risiko. Beide Hersteller haben Schutzmaßnahmen implementiert: Ledger nutzt einen kryptografischen Echtheitscheck beim ersten Start — das Gerät verifiziert seine Integrität über den Secure Element. Trezor setzt auf holografische Siegel auf der Verpackung und einen Open-Source-Bootloader, der die Firmware-Signatur überprüft. Die goldene Regel: Kaufe Hardware Wallets ausschließlich direkt beim Hersteller. Auf Plattformen wie Amazon oder eBay wurden wiederholt manipulierte Geräte mit vorausgefüllten Seed Phrases gefunden. Wer sein Wallet über den sicheren Weg kauft, minimiert dieses Risiko.
Bedienung & Nutzererfahrung
Die tägliche Nutzung eines Hardware Wallets soll möglichst einfach und intuitiv sein. Hier unterscheiden sich Ledger und Trezor erheblich.
Ledger Live vs. Trezor Suite
Ledger Live ist eine der ausgereiftesten Wallet-Apps am Markt. Sie bietet Portfolio-Überblick, Coin-Kauf direkt über Partner, integriertes Staking für Ethereum, Solana und weitere Coins, Token-Swap und DApp-Browser. Die App ist sowohl für Desktop als auch Smartphone verfügbar — über Bluetooth verbindest du dein Wallet kabellos. Die Benutzeroberfläche ist modern und auch für Einsteiger verständlich.
Trezor Suite ist ebenfalls eine hochwertige Companion-App mit Portfolio-Verwaltung, integriertem Tor-Netzwerk für maximale Privatsphäre und CoinJoin-Unterstützung für Bitcoin-Transaktionen. Die Tor-Integration ist ein Alleinstellungsmerkmal — keine andere Hardware-Wallet-App bietet das. Trezor Suite ist als Desktop-App und als Web-Version verfügbar, jedoch nicht als Mobile-App.
Ersteinrichtung
Die Ersteinrichtung dauert bei beiden Geräten ca. 10–15 Minuten. Beim Ledger Nano X navigierst du mit zwei Tasten durch die Menüs — das ist funktional, aber nicht besonders komfortabel. Die Seed Phrase wird Wort für Wort auf dem kleinen OLED-Display angezeigt. Beim Trezor Model T tippst du die PIN und Seed Phrase direkt auf dem Touchscreen ein — deutlich intuitiver und angenehmer. Besonders das Aufschreiben der Seed Phrase geht mit dem größeren Display schneller und fehlerfreier.
Für Einsteiger, die noch nie einen Hardware Wallet benutzt haben, empfehlen wir unseren Hardware Wallet Einrichtungsguide, der beide Geräte Schritt für Schritt erklärt. Die Grundprinzipien der sicheren Aufbewahrung gelten unabhängig vom Hersteller — ob Ledger, Trezor oder BitBox.
Preis-Leistungs-Vergleich
Beim Preis gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Modellen beider Hersteller. Hier die aktuelle Preisübersicht (Stand: Februar 2026):
| Modell | Preis (ca.) | Zielgruppe |
|---|---|---|
| Ledger Nano S Plus | 79 € | Einsteiger, Budget-Option |
| Ledger Nano X | 149 € | Standard-Empfehlung, mobile Nutzer |
| Ledger Stax | 279 € | Premium, E-Ink-Display |
| Trezor One | 69 € | Einsteiger, Bitcoin-Only |
| Trezor Safe 3 | 79 € | Einsteiger, mit Secure Element |
| Trezor Model T | 219 € | Fortgeschrittene, Touchscreen, Shamir |
Preislich gewinnt Ledger den Vergleich der Flaggschiffe: Der Ledger Nano X kostet mit 149 € deutlich weniger als der Trezor Model T mit 219 €, bietet aber mehr unterstützte Coins und Bluetooth. Im Einstiegssegment sind beide Hersteller mit ca. 69–79 € gleichauf. Bedenke: Ein Hardware Wallet ist eine Investition in die Sicherheit deiner Krypto-Assets. Bei einem Portfolio von 5.000 € oder mehr sind selbst 219 € für einen Trezor Model T gut investiertes Geld. Der günstigste Einstieg ist der Trezor One ab 69 € — für reine Bitcoin-Nutzer eine hervorragende Wahl.
💡 Kosten-Tipp
Für wen ist welcher Wallet? Unsere Kaufempfehlung
Die Wahl zwischen Ledger und Trezor hängt nicht davon ab, welcher „besser" ist — sondern welcher besser zu deinen Bedürfnissen passt. Hier unsere klare Zuordnung:
Wähle Ledger, wenn...
- Bluetooth und mobile Nutzung wichtig für dich sind — du willst Transaktionen auch unterwegs per Smartphone durchführen
- Maximale Coin-Auswahl — du hältst viele verschiedene Altcoins und brauchst Unterstützung für 5.500+ Tokens
- DeFi-Integration — du willst direkt über Ledger Live mit DeFi-Protokollen interagieren, staken und swappen
- Preis-Leistung — der Nano X bietet für 149 € das beste Gesamtpaket
- Kompaktes Gerät — der Nano X passt problemlos an den Schlüsselbund
Wähle Trezor, wenn...
- Open Source ein Muss ist — du willst die Firmware selbst überprüfen oder vertraust nur vollständig transparenter Software
- Touchscreen-Bedienung — du schätzt eine intuitive, moderne Bedienung mit großem Display
- Shamir Backup — du willst dein Seed in mehrere Teile aufteilen und an verschiedenen Orten lagern
- Privatsphäre-Features — Tor-Integration und CoinJoin direkt in der Trezor Suite
- Bitcoin-Only Firmware — du bist Bitcoin-Maximalist und willst die minimale Angriffsfläche
Alternative: BitBox02
Nicht zufrieden mit Ledger oder Trezor? Die BitBox02 von Shift Crypto aus der Schweiz vereint das Beste aus beiden Welten: Open-Source-Firmware und einen Secure Element Chip. Dazu kommt ein minimalistisches Design, intuitive Touch-Bedienung und eine Bitcoin-Only-Edition. Mit ca. 149 € liegt sie preislich auf Nano-X-Niveau. Besonders für DACH-Nutzer ist die BitBox02 eine hervorragende Alternative — wir haben sie in unserer Hardware Wallet Übersicht ausführlich getestet.
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Häufig gestellte Fragen: Ledger vs Trezor
Ist Ledger oder Trezor sicherer?
Beide Hardware Wallets gelten als sehr sicher, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze. Ledger setzt auf einen zertifizierten Secure Element Chip (CC EAL5+), der auch in Reisepässen und Kreditkarten verwendet wird. Trezor setzt auf vollständig quelloffene Firmware, die von der Community überprüft werden kann. In der Praxis gab es bei beiden Herstellern einzelne Sicherheitsvorfälle, die jedoch schnell behoben wurden. Für maximale Sicherheit empfehlen wir: Hardware Wallet + starke PIN + sicher verwahrte Seed Phrase.
Was kostet ein Ledger bzw. Trezor?
Der Ledger Nano X kostet ca. 149 €, der Ledger Nano S Plus ca. 79 €. Der Trezor Model T liegt bei ca. 219 €, der Trezor One bei ca. 69 €. Die Premium-Modelle Ledger Stax (ca. 279 €) und Trezor Safe 3 (ca. 79 €) erweitern das Sortiment. Kaufe Hardware Wallets ausschließlich direkt beim Hersteller oder autorisierten Händlern — niemals gebraucht oder über Drittanbieter auf Amazon.
Welcher Hardware Wallet unterstützt mehr Kryptowährungen?
Ledger unterstützt über 5.500 Coins und Tokens und hat damit die breiteste Abdeckung aller Hardware Wallets. Trezor unterstützt über 1.800 Coins, darunter alle großen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und die meisten ERC-20 Tokens. Für die allermeisten Nutzer reichen beide Wallets aus — nur bei exotischen Altcoins hat Ledger einen klaren Vorteil.
Kann ich Ledger und Trezor mit dem Handy nutzen?
Ledger Nano X bietet Bluetooth-Konnektivität und lässt sich über die Ledger Live App bequem per Smartphone (iOS und Android) steuern. Trezor bietet keine Bluetooth-Unterstützung und ist primär für die Desktop-Nutzung per USB konzipiert. Trezor lässt sich über die Trezor Suite Web-App im Browser nutzen, eine vollwertige Mobile App fehlt jedoch. Für mobile Nutzer ist Ledger klar die bessere Wahl.
Was ist Shamir Backup und warum ist es wichtig?
Shamir Backup (SLIP-0039) ist eine erweiterte Backup-Methode, die exklusiv bei Trezor Model T verfügbar ist. Statt einer einzigen Seed Phrase von 24 Wörtern wird das Backup in mehrere Teile (Shares) aufgeteilt — z.B. 3 von 5. Das bedeutet: Du brauchst mindestens 3 der 5 Teile, um dein Wallet wiederherzustellen. Ein einzelner gestohlener Share ist wertlos. Das erhöht die Sicherheit der physischen Aufbewahrung erheblich.
Sind Hardware Wallets besser als Software Wallets?
Ja, für die langfristige Aufbewahrung größerer Beträge sind Hardware Wallets deutlich sicherer als Software Wallets. Der entscheidende Unterschied: Bei einem Hardware Wallet verlassen die privaten Schlüssel niemals das Gerät. Bei Software Wallets wie MetaMask liegen die Schlüssel auf deinem Computer oder Smartphone, wo sie durch Malware gestohlen werden können. Ab einem Portfoliowert von ca. 1.000 € empfehlen Experten den Umstieg auf ein Hardware Wallet.
Kann ich mit Ledger oder Trezor Staking betreiben?
Ja, beide Wallets unterstützen Staking. Über Ledger Live kannst du direkt Ethereum, Solana, Cosmos, Polkadot und weitere Coins staken — alles in einer App. Trezor bietet Staking über Drittanbieter-Integrationen in der Trezor Suite an. Die Staking-Integration ist bei Ledger komfortabler, da alles nativ in Ledger Live funktioniert. Die Renditen sind bei beiden identisch, da sie vom jeweiligen Blockchain-Netzwerk abhängen.
Wo kaufe ich Ledger und Trezor am sichersten?
Kaufe Hardware Wallets ausschließlich direkt über die offiziellen Shops: shop.ledger.com für Ledger und trezor.io für Trezor. Kaufe niemals gebrauchte Hardware Wallets oder Geräte von Drittanbietern auf Amazon oder eBay. Manipulierte Geräte sind ein bekanntes Angriffsrisiko — Betrüger legen vorinitialisierte Seed Phrases bei. Ein original verpacktes Gerät vom Hersteller ist die einzige sichere Option.
Ledger oder Trezor für Bitcoin-Only-Nutzer?
Für reine Bitcoin-Nutzer sind beide Wallets hervorragend geeignet. Trezor bietet eine dedizierte Bitcoin-Only-Firmware, die alle anderen Coin-Funktionen entfernt und so die Angriffsfläche minimiert — ideal für Bitcoin-Maximalisten. Ledger unterstützt Bitcoin natürlich ebenfalls erstklassig über Ledger Live. Eine weitere empfehlenswerte Alternative für Bitcoin-Puristen ist die BitBox02 Bitcoin-Only Edition von Shift Crypto.
Fazit: Ledger vs Trezor — Unser Urteil 2026
Beide Hardware Wallets sind hervorragend und schützen deine Kryptowährungen zuverlässig vor Online-Angriffen. Die Wahl zwischen Ledger und Trezor ist keine Frage von gut oder schlecht — es ist eine Frage der Prioritäten.
Der Ledger Nano X gewinnt bei Vielseitigkeit: Bluetooth, 5.500+ Coins, die beste Mobile-App und ein günstigerer Preis machen ihn zum idealen Allrounder. Wenn du einen Hardware Wallet suchst, der alles kann und mobil einsetzbar ist, greif zum Ledger.
Der Trezor Model T gewinnt bei Transparenz und Bedienung: Vollständig Open Source, Shamir Backup, Touchscreen und Tor-Integration machen ihn zur ersten Wahl für sicherheitsbewusste Nutzer und Krypto-Puristen. Wenn dir Vertrauen durch Verifizierbarkeit wichtiger ist als Features, wähle Trezor.
Unser Rat: Egal für welchen du dich entscheidest — du machst keinen Fehler. Beide sind hundertmal sicherer als Coins auf einer Krypto-Börse zu lassen. Denn: „Not your keys, not your coins." Starte jetzt mit deinem Hardware Wallet und sichere dein Krypto-Portfolio richtig ab.
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