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Chainlink (LINK) — Kaufen, Staking & Prognose 2026

Stand: Februar 2026

Chainlink ist das führende Oracle-Netzwerk im Krypto-Space — die unsichtbare Infrastruktur, die DeFi-Protokolle mit Echtzeit-Daten versorgt. Ob du Chainlink kaufen willst, deine LINK staken möchtest (4–5 % APY!) oder eine Prognose für 2026 suchst — dieser Guide deckt alles ab.


Auf einen Blick

KennzahlWert
TickerLINK
GründerSergey Nazarov, Steve Ellis
LaunchSeptember 2017
Max Supply1.000.000.000 LINK (1 Milliarde)
Umlaufmenge~608 Mio. LINK (Stand: Feb. 2026)
TypERC-20 Token auf Ethereum
FunktionOracle-Netzwerk — verbindet Blockchains mit realen Daten
Staking APY~4–5 % (LINK Staking v0.2)
Marktkapitalisierung> 15 Milliarden €

1. Was ist Chainlink?

Chainlink löst eines der fundamentalsten Probleme der Blockchain-Welt: das Oracle-Problem. Blockchains sind von Natur aus isolierte Systeme — sie können nicht auf externe Daten zugreifen. Chainlink baut die Brücke zwischen der Blockchain-Welt und der realen Welt.

Chainlink ist das führende dezentrale Oracle-Netzwerk und versorgt über 1.000 DeFi-Protokolle mit zuverlässigen Echtzeit-Daten — von Kryptokursen über Wetterdaten bis zu Zufallszahlen. Ohne Chainlink würde ein Großteil des DeFi-Sektors nicht funktionieren.

Warum Oracles so wichtig sind

Stell dir vor: Ein DeFi-Lending-Protokoll wie Aave muss wissen, wie viel 1 ETH in Dollar wert ist — in Echtzeit. Die Blockchain selbst weiß das nicht. Ein Oracle wie Chainlink liefert diese Information zuverlässig, manipulationssicher und dezentral.

Ohne Oracles:

  • Kein DeFi-Lending (keine Kursdaten für Sicherheiten)
  • Keine dezentralen Versicherungen (keine Wetterdaten, keine Flugdaten)
  • Keine Stablecoins (keine Peg-Überwachung)
  • Keine On-Chain-Derivate (keine Marktdaten)

Chainlink als „unsichtbare Infrastruktur"

Die meisten Krypto-Nutzer interagieren nie direkt mit Chainlink — aber fast jedes DeFi-Protokoll, das sie nutzen, hängt von Chainlink-Oracles ab. LINK ist das „Schmiermittel" der DeFi-Maschine.

CCIP: Cross-Chain Interoperability Protocol

Chainlinks neueste Innovation ist CCIP — ein Protokoll, das sichere Kommunikation zwischen verschiedenen Blockchains ermöglicht. CCIP wird von großen Institutionen (SWIFT, DTCC) getestet und könnte Chainlink zur zentralen Infrastruktur für das tokenisierte Finanzwesen machen.

Warum CCIP so wichtig ist: Der Markt für tokenisierte Real World Assets (RWA) — Anleihen, Immobilien, Rohstoffe auf der Blockchain — wird auf Billionen Dollar geschätzt. SWIFT allein wickelt täglich über 42 Millionen Finanznachrichten ab. Wenn CCIP nur einen Bruchteil davon übernimmt, wäre die LINK-Nachfrage enorm. Die CCIP-Tests mit SWIFT waren erfolgreich, und mehrere große Banken (ANZ, BNP Paribas) haben CCIP in Pilotprojekten für tokenisierte Anleihen getestet.

Chainlink vs. Konkurrenten

MerkmalChainlinkBand ProtocolPyth NetworkAPI3
Chains30+15+25+10+
Marktanteil> 60 %< 5 %~15 %< 5 %
Staking✅ 4–5 %
Institutionelle PartnerSWIFT, DTCCWenigeJump TradingWenige

Chainlinks Marktdominanz ist mit über 60 % Marktanteil bei Oracle-Diensten enorm. Pyth Network ist der stärkste Konkurrent, besonders auf Solana.

Chainlink als Wertanlage

Mit einer Marktkapitalisierung von über 15 Milliarden Euro ist Chainlink eines der fundamental stärksten Krypto-Projekte. Im Gegensatz zu vielen anderen Tokens hat LINK eine klare Nutzungsfunktion: Es wird als Bezahlung für Oracle-Dienste verwendet. Je mehr DeFi-Protokolle Chainlink nutzen, desto mehr LINK wird nachgefragt.

Die institutionelle Adoption durch SWIFT, DTCC und andere Finanzinstitute hebt Chainlink von spekulativeren Projekten ab. LINK ist weniger eine Wette auf Hype, sondern eine Wette auf die Zukunft des tokenisierten Finanzwesens.

Chainlink im Vergleich zu anderen Infrastruktur-Projekten

Chainlink ist kein „Ethereum-Killer" oder „Bitcoin-Alternative" — es ist Infrastruktur. Vergleichbar mit einem Versorger (Strom, Wasser) im traditionellen Sinne: Nicht glamourös, aber unverzichtbar. Wenn DeFi wächst, wächst Chainlink. Das macht LINK zu einem defensiveren Krypto-Investment als reine L1-Tokens wie Solana oder Avalanche.

Für Krypto-Grundlagen lies unseren Krypto-Basics Guide. Für DeFi-Grundlagen den DeFi-Lernen Guide.


2. Wie funktioniert Chainlink?

Chainlink ist ein dezentrales Netzwerk von Node-Operatoren, die externe Daten an Blockchains liefern.

Das Oracle-Netzwerk

  1. Ein Smart Contract (z. B. auf Ethereum) braucht externe Daten (z. B. ETH/USD-Kurs)
  2. Der Contract sendet eine Anfrage an das Chainlink-Netzwerk
  3. Mehrere unabhängige Chainlink-Nodes liefern die Daten
  4. Die Daten werden aggregiert (Median), um Manipulationen auszuschließen
  5. Das Ergebnis wird on-chain geliefert — der Smart Contract kann es nutzen

LINK als Bezahlung

Node-Operatoren werden in LINK bezahlt. DeFi-Protokolle, die Chainlink-Daten nutzen, bezahlen LINK an die Nodes. Das schafft eine direkte Verbindung zwischen der Nutzung des Netzwerks und der Nachfrage nach LINK.

Chainlink Data Feeds, VRF und Automation

  • Data Feeds (Price Feeds): Die bekannteste Funktion — Echtzeit-Preisdaten für DeFi
  • VRF (Verifiable Random Function): Nachweislich zufällige Zahlen für Gaming, NFTs, Lotterie
  • Automation (ehemals Keepers): Automatische Ausführung von Smart Contracts bei bestimmten Bedingungen
  • Functions: Zugriff auf beliebige APIs und Off-Chain-Berechnungen

Multi-Chain: Überall präsent

Chainlink ist nicht auf Ethereum beschränkt. Das Netzwerk ist auf über 30 Blockchains aktiv — darunter Ethereum, Solana, Polygon, Avalanche, BNB Chain und viele mehr.

Chainlink versorgt über 1.000 Projekte auf mehr als 30 Blockchains mit manipulationssicheren Daten — und ist damit die am weitesten verbreitete Oracle-Lösung der Welt. Ohne Chainlink wäre der heutige DeFi-Sektor in seiner Form nicht möglich.

Chainlink Economics: Wie LINK Wert schafft

Das LINK-Token hat mehrere Werttreiber:

  1. Bezahlung für Oracle-Dienste: DeFi-Protokolle bezahlen LINK an Node-Operatoren für Preisdaten und andere Services
  2. Staking-Sicherheit: Gestakte LINK dienen als Sicherheit — fehlerhafte Oracles verlieren LINK (Slashing)
  3. BUILD-Programm: Partner-Projekte leiten einen Teil ihrer Fees/Tokens an LINK-Staker weiter
  4. Netzwerkeffekt: Je mehr Protokolle Chainlink nutzen, desto wertvoller wird die Infrastruktur

Im Gegensatz zu vielen anderen Tokens, deren Wert rein spekulativ ist, hat LINK eine direkte Verbindung zur realen Nutzung des Netzwerks. Mehr DeFi-Nutzung = mehr LINK-Nachfrage.


3. Chainlink kaufen — Schritt für Schritt

LINK kaufen funktioniert wie bei jedem anderen Top-Coin — über eine regulierte Krypto-Börse.

Schritt 1: Die richtige Börse wählen

Für den Kauf von Chainlink brauchst du eine Krypto-Börse. Achte auf:

  • Regulierung: EU-reguliert? (BaFin, FMA, FINMA)
  • Gebühren: Kauf- und Auszahlungsgebühren
  • Zahlungsmethoden: SEPA, Kreditkarte, Sofortüberweisung
  • Staking-Angebot: Bietet die Börse LINK-Staking?
  • Sicherheit: 2FA, Cold Storage?

Einen Vergleich findest du in unserer Börsen-Übersicht.

Schritt 2: Konto erstellen und verifizieren

Registriere dich bei der Börse deiner Wahl. Du brauchst:

  • E-Mail-Adresse und sicheres Passwort
  • Personalausweis oder Reisepass (KYC-Verifizierung)
  • Eventuell Video-Ident

Die Verifizierung dauert je nach Plattform wenige Minuten bis 24 Stunden.

Schritt 3: Geld einzahlen

Die günstigste Methode ist eine SEPA-Überweisung — meist kostenlos, dauert 1–2 Werktage. Kreditkarte geht sofort, kostet aber 1,5–3 % extra.

Schritt 4: LINK kaufen

Navigiere zum Kaufbereich und wähle Chainlink (LINK). Gib den Euro-Betrag ein. Du kannst Bruchteile kaufen — ab wenigen Euro einsteigen. Prüfe die Gebühren, bestätige, fertig.

Schritt 5: LINK aufbewahren oder staken

Für kleine Beträge (< 1.000 €) ist die Börse akzeptabel. Für größere Beträge: eigene Wallet + Staking für 4–5 % APY. Siehe Staking und Aufbewahren.

Top 3 Börsen für LINK in der DACH-Region

BörseGebühren (Kauf)ZahlungsmethodenSparplanBesonderheit
Bitpanda1,49 %SEPA, Kreditkarte, Sofort✅ ab 1 €DACH-Fokus
Kraken0,25 % / 0,40 %SEPA, KreditkarteNiedrige Gebühren
Binance0,10 %SEPA, Kreditkarte, P2PGrößte Börse

Alle Plattformen in unserem Börsen-Vergleich.


4. Chainlink Staking & Rendite

Seit Dezember 2022 bietet Chainlink natives LINK Staking — ein lang erwartetes Feature, das dem LINK-Token erstmals eine direkte Rendite ermöglicht.

LINK Staking v0.2

Das aktuelle Staking-Programm (v0.2) erlaubt es LINK-Holdern, ihre Tokens zu staken und am Sicherheitsmodell des Oracle-Netzwerks teilzunehmen.

  • APY: ca. 4–5 %
  • Minimum: 1 LINK (Community Staker) / 1.000 LINK (Node Operator)
  • Lock-up: Es gibt eine Unstaking-Periode
  • Wie es funktioniert: Gestakte LINK dienen als Sicherheit. Wenn ein Oracle-Node fehlerhafte Daten liefert, kann ein Teil des Stakes gekürzt werden (Slashing). Korrekt arbeitende Nodes und ihre Staker erhalten Rewards.

Staking-Rewards kommen aus mehreren Quellen

  1. Emission Rewards: LINK aus dem Staking-Pool (temporär, um frühe Staker zu incentivieren)
  2. Fee Revenue: Langfristig sollen Staker an den Gebühren beteiligt werden, die DeFi-Protokolle für Oracle-Daten bezahlen
  3. BUILD-Partner-Fees: DeFi-Projekte im BUILD-Programm leiten einen Teil ihrer Fees/Tokens an LINK-Staker weiter
  4. Slashing-Penalties: Wenn Oracle-Nodes fehlerhafte Daten liefern, werden deren gestakte LINK als Strafe eingezogen — ein Teil fließt an korrekt arbeitende Staker

Das langfristige Ziel ist ein nachhaltiges Modell, bei dem Staking-Rewards aus realen Gebühreneinnahmen finanziert werden — nicht aus Inflation. Das unterscheidet LINK-Staking fundamental von vielen anderen Staking-Systemen, die rein inflationsbasierte Rewards bieten.

Wie du LINK stakst — Schritt für Schritt

  1. LINK in einer Ethereum-Wallet halten (MetaMask, Ledger)
  2. Chainlink Staking Portal aufrufen (staking.chain.link)
  3. LINK zum Staking-Pool hinzufügen (Minimum: 1 LINK für Community Staker)
  4. Rewards akkumulieren — automatisch, basierend auf deinem Anteil am Pool
  5. Unstaking: Einhalten der Unstaking-Periode, dann LINK + Rewards abheben

Börsen-Staking

Einige Börsen bieten vereinfachtes LINK-Staking an:

  • Binance Earn: Flexible und locked LINK-Produkte, ca. 2–4 % APY
  • Kraken: Teilweise LINK-Staking verfügbar

Rendite-Vergleich: Chainlink

MethodeAPYLock-upRisikoKomplexität
LINK Staking v0.24–5 %Ja (Unstaking-Periode)Slashing (gering)Mittel
Binance Earn2–4 %Flexible/LockedGegenparteiGering
HODL0 % (Kursgewinn)NeinKursrisikoKeiner

Chainlink bietet seit Dezember 2022 natives LINK Staking mit 4–5 % APY — die gestakten LINK dienen als Sicherheit für das Oracle-Netzwerk und verdienen damit eine fundamentalwertbasierte Rendite. Das unterscheidet LINK-Staking von reinen Inflationsbelohnungen.

Für Staking-Grundlagen: Staking-Anfänger-Guide. Für fortgeschrittene Strategien: Krypto-Strategien Guide.


5. Chainlink Sparplan (DCA)

LINK eignet sich gut für einen langfristigen Sparplan — der fundamentale Wert als Oracle-Infrastruktur wächst mit dem DeFi-Sektor.

Sparplan + Staking

Kaufe regelmäßig LINK per Sparplan und stake die Tokens für 4–5 % APY. So profitierst du von DCA + Staking gleichzeitig.

Sparplan-Anbieter

AnbieterMindestbetragGebühren
Bitpanda1 €1,49 %
Bison10 €~0,75 % Spread
Trade Republic1 €1,00 € + Spread

Warum ein Sparplan für Chainlink sinnvoll ist

LINK ist ein Infrastruktur-Token, der mit dem DeFi-Markt wächst. Ein Sparplan ist ideal, weil:

  • Kein Markttiming nötig — DeFi-Wachstum ist ein langfristiger Trend
  • Volatilität glätten — LINK schwankt mit dem Gesamtmarkt
  • Staking-Kombi möglich — gekaufte LINK staken für 4–5 % APY
  • Fundamentaler Wert — im Gegensatz zu Meme-Coins gibt es reale Nachfrage nach LINK

Pro-Tipps

  • Langfristig denken: LINK profitiert vom DeFi-Wachstum — ein Mehrjahres-Investment
  • Staking nutzen: 4–5 % APY über LINK Staking v0.2
  • Institutional News verfolgen: SWIFT- und CCIP-Nachrichten können den Kurs bewegen

Ausführlicher Vergleich im Krypto-Sparplan Vergleich.


6. Chainlink Prognose & Ausblick 2026

Stand: Februar 2026

Bullish-Argumente

DeFi-Wachstum = LINK-Wachstum: Jedes neue DeFi-Protokoll, das Preisdaten braucht, wird wahrscheinlich Chainlink nutzen. Mehr DeFi = mehr LINK-Nachfrage.

CCIP und Tokenisierung: SWIFT, DTCC und große Banken testen Chainlink CCIP für Cross-Chain-Kommunikation und Tokenisierung von Real World Assets (RWA). Das ist ein Multi-Billionen-Dollar-Markt.

Staking-Lock-up: Mit Staking v0.2 werden immer mehr LINK gestakt und dem Markt entzogen. Das verknappt das Angebot.

Institutionelle Adoption: Chainlink ist die einzige Oracle-Lösung, die von traditionellen Finanzinstituten aktiv getestet und implementiert wird.

Bearish-Argumente

Konkurrenz: Band Protocol, Pyth Network (besonders auf Solana) und andere Oracle-Lösungen konkurrieren um Marktanteile.

Token-Verteilung: Ein signifikanter Anteil der LINK-Tokens wird vom Team und für Ökosystem-Entwicklung gehalten. Regelmäßige Verkäufe durch das Team könnten den Kurs belasten.

Abhängigkeit vom DeFi-Markt: Wenn der DeFi-Sektor stagniert, stagniert auch die LINK-Nachfrage.

Was Analysten sagen

Chainlink wird von den meisten Analysten als eines der fundamental stärksten Krypto-Projekte eingestuft. Die CCIP-Integration mit SWIFT und die Rolle als DeFi-Infrastruktur sind starke langfristige Argumente.

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7. Chainlink sicher aufbewahren

LINK ist ein ERC-20-Token — jede Ethereum-kompatible Wallet funktioniert.

Wallet-Empfehlung

WalletTypBesonderheit
Ledger Nano XHardwareHöchste Sicherheit, ERC-20-Support
MetaMaskHot WalletDeFi-kompatibel, Staking-Integration
Trezor Model THardwareOpen Source

Tipp: Halte etwas ETH in deiner Wallet für Gas Fees (LINK ist ein ERC-20 Token).

Seed Phrase — dein wichtigstes Backup

Bei der Einrichtung jeder Wallet erhältst du eine Seed Phrase (12 oder 24 Wörter). Bewahre sie:

  • Auf Papier oder Metall — feuerfest und wasserfest
  • An einem sicheren Ort — Tresor, Bankschließfach
  • Niemals digital — kein Screenshot, kein Cloud-Speicher

Sicherheits-Checkliste

  • 2FA auf allen Plattformen aktiviert
  • Eigene Wallet für größere Beträge
  • ETH-Reserve für Gas Fees
  • Seed Phrase sicher offline gespeichert
  • Phishing-Mails und Fake-Staking-Websites erkennen

Ausführliche Informationen in unseren Guides zu Hardware Wallets, Wallets und Krypto-Sicherheit.


8. Chainlink Steuern in Deutschland

In Deutschland sind Kryptowährungen als „privates Veräußerungsgeschäft" nach § 23 EStG geregelt. Die Regeln für LINK sind identisch mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

Die wichtigsten Steuerregeln für Chainlink

1-Jahres-Haltefrist: Wenn du LINK mindestens ein Jahr hältst, sind Gewinne aus dem Verkauf komplett steuerfrei — egal wie hoch.

Freigrenze: 1.000 € pro Jahr (seit 2024): Liegt dein gesamter Gewinn aus privaten Veräußerungsgeschäften unter 1.000 € im Kalenderjahr, ist er steuerfrei. Achtung: Freigrenze, nicht Freibetrag — überschreitest du die 1.000 €, wird der gesamte Gewinn steuerpflichtig.

FIFO-Prinzip: Die zuerst gekauften LINK werden als zuerst verkauft behandelt. Besonders bei Sparplänen relevant.

Steuern auf LINK-Staking-Rewards

Staking-Rewards sind sofort steuerpflichtig — als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG, mit dem persönlichen Einkommensteuersatz (bis 45 % + Soli).

  • Freigrenze: 256 € pro Jahr für sonstige Einkünfte
  • Haltefrist: Verlängert sich durch Staking laut BMF-Schreiben nicht auf 10 Jahre
  • Zeitpunkt: Steuerpflichtig zum Zeitpunkt des Zuflusses (Marktwert in Euro)

Dokumentation

Nutze ein Krypto-Steuer-Tool (CoinTracking, Blockpit) für die lückenlose Dokumentation aller Transaktionen und Staking-Rewards.

Wichtig: Dies ist keine Steuerberatung. Konsultiere einen spezialisierten Steuerberater. Ausführliche Informationen in unserem Krypto-Steuern Guide.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist Chainlink einfach erklärt?
Chainlink ist ein dezentrales Oracle-Netzwerk, das Blockchains mit Daten aus der realen Welt verbindet. Ohne Chainlink könnten DeFi-Protokolle nicht auf Kursdaten, Wetterdaten oder andere externe Informationen zugreifen. LINK ist der Token, der das Netzwerk antreibt.
Wie kann ich Chainlink kaufen?
Über regulierte Börsen wie Bitpanda, Kraken oder Binance. Konto erstellen, verifizieren, Euro einzahlen, LINK kaufen — ab wenigen Euro. Details im [Börsen-Vergleich](/plattformen).
Was bringt LINK Staking?
Seit Dezember 2022 ca. 4–5 % APY. Du stakst LINK als Sicherheit für das Oracle-Netzwerk und erhältst dafür Rewards. Im [Staking-Anfänger-Guide](/staking/anfaenger) findest du mehr.
Was ist ein Oracle in der Blockchain-Welt?
Ein Oracle ist ein Dienst, der externe Daten (z. B. Kryptokurse, Wetterdaten, Sportergebnisse) an Smart Contracts auf der Blockchain liefert. Chainlink ist das größte und am weitesten verbreitete Oracle-Netzwerk.
Was ist Chainlink CCIP?
CCIP (Cross-Chain Interoperability Protocol) ermöglicht sichere Kommunikation zwischen verschiedenen Blockchains. SWIFT und andere Finanzinstitute testen CCIP für tokenisierte Assets. Es könnte Chainlink zur zentralen Brücke zwischen traditioneller Finanzwelt und Blockchain machen.
Ist Chainlink eine gute Investition?
Chainlink ist eines der fundamental stärksten Krypto-Projekte — die Infrastruktur, die DeFi am Laufen hält. Die institutionelle Adoption (SWIFT, DTCC) und das native Staking sind starke Argumente. Wie alle Kryptowährungen bleibt LINK aber volatil.
Wie viele LINK gibt es?
Maximal 1 Milliarde LINK. Aktuell sind ca. 608 Mio. im Umlauf. Der Rest wird vom Team und für Ökosystem-Entwicklung gehalten und schrittweise freigegeben.
Was ist der Unterschied zwischen Chainlink und Pyth?
Chainlink ist das etablierte Oracle-Netzwerk, das auf über 30 Chains aktiv ist (Fokus: Ethereum-Ökosystem). Pyth Network ist neuer und primär auf [Solana](/coins/solana) fokussiert, mit einem Pull-Oracle-Modell. Chainlink hat mehr Marktanteil und institutionelle Partnerschaften.
Brauche ich LINK, um DeFi zu nutzen?
Nicht direkt. Als normaler DeFi-Nutzer interagierst du nicht direkt mit Chainlink. Die DeFi-Protokolle (wie [Aave](/protokolle/aave-v3), Uniswap, Compound) bezahlen Chainlink-Nodes in LINK für die Oracle-Daten. Du profitierst indirekt: Die Zuverlässigkeit der Preisdaten, die du auf DeFi-Plattformen siehst, kommt von Chainlink.
Was ist der BUILD-Programm von Chainlink?
Chainlink BUILD ist ein Partnerschaftsprogramm, bei dem DeFi-Projekte frühzeitigen Zugang zu neuen Chainlink-Features erhalten und dafür einen Teil ihrer Gebühren oder Tokens an Chainlink-Staker weiterleiten. Das stärkt langfristig die LINK-Staking-Rendite und schafft eine direkte Verbindung zwischen DeFi-Nutzung und LINK-Wert.
Wie dezentral ist Chainlink?
Chainlink nutzt ein dezentrales Netzwerk von Node-Operatoren, das von professionellen Infrastruktur-Anbietern (T-Systems/Deutsche Telekom, Infura, Swiss Telecom) betrieben wird. Die Dezentralisierung ist hoch, wobei das Team eine wichtige Koordinationsrolle spielt. Die zunehmende Staking-Beteiligung durch die Community stärkt die Dezentralisierung weiter.
Welche bekannten Projekte nutzen Chainlink?
Hunderte — darunter Aave, Synthetix, Compound, dYdX, GMX und viele mehr. Außerhalb von DeFi: SWIFT (für Cross-Chain-Kommunikation), DTCC (für Tokenisierung), AccuWeather (für Wetterdaten). Chainlink ist das am weitesten integrierte Oracle-Netzwerk der Welt. Auch T-Systems (Deutsche Telekom) betreibt einen Chainlink-Node — ein starkes Signal für institutionelle Akzeptanz.
Lohnt sich ein LINK-Investment langfristig?
Chainlink ist eines der wenigen Krypto-Projekte mit direktem Bezug zur traditionellen Finanzwelt (SWIFT-Partnerschaft, DTCC-Tests). Wenn die Tokenisierung von Real World Assets wächst — und die meisten Experten erwarten genau das — wird Chainlink als Infrastruktur davon profitieren. Die 4–5 % Staking-APY bieten zusätzliche Rendite. Wie bei allen Krypto-Investments gilt: Diversifiziere und investiere langfristig. Mehr im [Krypto-Strategien Guide](/krypto-strategien).

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Letzte Aktualisierung: Februar 2026. Alle Angaben zu APY, Gebühren und Kursen sind Richtwerte. Krypto-Zinsen.com bietet keine Finanzberatung.